Im Home Pen sind die Tiere untergebracht, die aus unterschiedlichen Gründen nicht wieder aus der Klinik entlassen werden.
So sind z.B. 3 Felsenpinguine dort untergebracht, die von Seglern aus der Antarktis mitgebracht wurden und die in Südafrika nicht überleben würden.
Rocky ist der Star unter ihnen und lebt schon 16 Jahre bei Sanccob:

Er hat aber auch noch zwei sehr freundliche Mitspieler:

Dann gibt es natürlich noch Brillenpinguine:

und flugfähige Vögel, die mit Vorliebe in die Füße beißen:

Meine Aufgabe bestand darin den ganzen Sand im Gehege ein Mal von rechts nach links zu drehen. Dabei das Mistmaterial zusammen suchen und auf kleine Haufen neben die Nisthöhlen zu legen (Diese Vögel sind ja so verwöhnt, die bekommen alles auf einem silbernen Tablett gereicht). Dann wurden alle Wände, Steinböden, Höhlen und Steine mit einer Wurzelbürste und ggfs. mit einer Zahnbürste gereinigt.

Danach wurden noch alle Pflanzen gegossen, was schwierig war, da unser Wassertank durch ein Leck leer gelaufen war und die gesamte Klinik kein Wasser mehr hatte. Da musste dann das Wasser aus dem Swimmingpool des Home Pens her halten.
Zum Schluss sollte ich noch die Gehwegplatten im Home Pen zum Schuppen einzeln säubern, da sie doch sehr verdreckt waren. Hierbei habe ich sehr angenehme Gesellschaft vom Inspector gehabt. Sobald ich mit der Wurzelbürste anfing die Platten zu säubern, kam der kleine Kerl vorbei, schaut genau hin, was ich da tat und schaute auch nach rechts und links. Ich habe förmlich darauf gewartet, dass er mit seiner Flosse auf den Stein zeigt und mir sagt: „Da hast Du aber eine Stelle vergessen zu säubern“. Er war sehr zutraulich, aber ich habe mich zurück gehalten und ihn nicht gekrault, sondern seine Arbeit in Ruhe durchführen lassen. Irgendwann hat er auch meine Bürste untersucht und mit dem Schnabel vorsichtig angeknabbert. Das sah total lustig aus.

Zwischendurch haben einige Pinguine das Sprungbrett benutzt:

Wieder andere haben gekuschelt:

Bei ihm war ich mir nicht sicher, was das wird:

Ich schwanke zwischen Trockenschwimmen und Bodenfliegen. Kann mich nicht entscheiden.
Am Ende meiner Arbeit war noch viel Zeit übrig, so dass ich bei der Wäscherei und in der Küche ausgeholfen habe.
Morgen werde ich mit auf ein Release fahren. 16 Pinguine und 6 Komorane werden aus der Klinik entlassen und wieder dort hin gebracht, wo wir sie aufgenommen haben, damit sie in ihre gewohnte Umgebung wieder ankommen. Und ich darf dabei sein! Yippie. Ich freue mich unbändig.