Heute früh haben wir 16 Pinguine und 6 Komorane in Tier-Transportboxen verpackt und diese Kartons tetrismäßig in 2 Autos verfrachtet.

Auf ging es nach Betty’s Bay, um sie dort wieder unter ihresgleichen wohnen zu lassen. Leider war das Meer aufgrund des starken Windes der Strand dort nicht geeignet für den Release. Wir mussten daher die Rampe zunächst vom Seegras befreien, bevor wir die Kartons dort aufstellen konnten. Auf dem Weg nach Betty’s Bay bekamen wir dann noch einen Anruf von Sanccob, dass wir einen Pinguin (Nummer 602) wieder zurück bringen sollten, da er fälschlicherweise eingepackt wurde. Da ist bisher noch nie passiert. Aber wir haben es gut geschafft. Nummer 602 war natürlich in dem letzten zu kontrollierenden Karton.
Und dann standen wir da mit unseren Kartons.

Kaum hatten wir die Kartons geöffnet und den Eingang frei gegeben, krochen die kleinen Frackträger auch schon aus den Kartons heraus und schnupperten Seeluft.

und schon gingen sie auf Wanderschaft

Ein erwachsener Pinguin war doch etwas schüchtern und brauchte etwas Zuspruch:

Etwas irritiert standen sie dann aber doch an der Klippe und wussten nicht weiter:

Völlig unsicher liefen die kleinen Frackträger mehr als 10 Minuten herum und wussten offensichtlich nicht weiter. Aber irgendwann traute sich ein kleiner Jugendlicher aus der 3. Reihe nach vorne und sprang ins Wasser. Die anderen Pinguine folgten dann alle sehr schnell. Es war eine Freude sie im Meer herum plantschen zu sehen. Mögen sie lange und glücklich im Meer schwimmen.
Danach wurden die Komorane an den Komoran-Felsen aus dem Krankenhaus entlassen.

Komorane dürfen auch wieder frei fliegen – wir sind nicht böse, dass sie nun nicht mehr bei Sanccob sind, denn sie waren sehr anstrengend und 19 Geschwister von ihnen sind ja noch bei uns.
Pünktlich zur Mittagspause waren wir wieder zurück und haben unsere Arbeit dort wieder aufgenommen. Ich war für den Pen 4 eingeteilt. 58 Pinguin – inklusive Nummer 602, den wir ja wieder zurück gebracht haben – wurden von Maren und Brittany am Vormittag versorgt und wir haben nun zu dritt gemeinsam den Pen gesäubert, das Abendessen vorbereitet und dann anschließend verfüttert.
Was für ein toller Tag.
Morgen ist Weihnachten (25.12.) und ich muss nicht arbeiten.