Gestern war schon abzusehen, dass wir heute Stress haben werden, denn gestern Mittag war bereits keine saubere Matte für die Pens mehr vorhanden. Auch die Wäscherei schrie vor Schmerzen, da Berge von dreckigen Handtüchern vor der Wäscherei lagen.
Um so erstaunter war ich, dass heute – Samstag, und damit nur eine reduzierte Mannschaft bei Sanccob vorhanden – das Aufgabenboard so aussah:

Aufgabenboard
Keiner in der Cleaning Station eingeteilt und die Laundry war nur heute früh besetzt.
Ein kleines Detail:

Aviary – again – nun gut muss gemacht werden. Aber den Swimmingpool im Home Pen putzen und noch schlimmer: Die Fenster vom Schulungsraum von außen putzen – gibt es keine dringenderen Aufgaben?
Im Aviary waren 32 Komorane und die beiden flugfähigen Vögel zu Gast.

Den Pool und die Matten hier zu säubern entpuppte sich als eine große Herausforderung. Keine ruckartigen Bewegungen machen, um die Vögel nicht zu erschrecken.
Der Pool sah aus, als wäre er schon 1 Jahr nicht mehr gesäubert worden:

Egal, ran an den Feind. Nach 4 Stunden Arbeit im Pool, sah er zwar schon etwas besser aus, aber war dennoch weit entfernt von „sauber“. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass diese Vögel ab 10 Uhr jede Stunde neues Futter hingestellt bekommen haben, was sie großzügig im Pool verteilt haben. Ich wurde fast wahnsinnig.
Habe dennoch versucht nach bestem Wissen den Pool inkl. Wände zu säubern.

Mit einem Auge immer wieder diese spitzen Schnäbel im Blick behaltend:

Und nein, sie sind nicht annähernd so süß wie Pinguine:

In der Mittagspause wurde ich endlich erlöst und bekam den Auftrag in der Wäscherei auszuhelfen.
Die Schränke leeren sich dramatisch:


Und dann habe ich noch 4 Stunden lang Wäsche gewaschen, bei Extremwind aufgehangen (und mir die Wäsche ins Gesicht schlagen lassen), abgenommen – genau richtig, wenn die neue Wäsche sauber ist – und zum Schluss zusammen gelegt.
Bin fertig mit der Welt, aber meine Hände sind dankbar, dass sie sich heute ausruhen konnten und keine neue Wunden erhalten haben.